Spielzeug lässt Kinderherzen höher schlagen
10.07.2008 12:18
Spielzeug lässt Kinderherzen höher schlagen. Spielzeug begleitet Ihr Kind vom ersten Tage an, und Spielzeug wird sein ganzes Leben eine wichtige Rolle spielen. Bewahren Sie sich die Freude am Spielen, Spielen hält Sie jung.
Wird das erste Kind oder das erste Enkelkind in der Familie oder bei Freunden erwartet, macht man sich Gedanken um ein Willkommensgeschenk. Natürlich fällt die Wahl meist zugunsten eines Spielzeuges aus, völlig zu Recht.
Babyspielzeug
So ein kleines Kind ist mit sehr wenig zufrieden, denn diese große Welt ist aufregend genug. So gut es geht, versucht es mit allen fünf Sinnen die Welt zu entdecken. Es beobachtet die leichten Bewegungen des Mobile über dem Bettchen. Es lauscht dem sanften Klang der Musikspieluhr, ein Klang, der ihm schon aus Mamas Bauch vertraut ist. Bekanntes schafft Vertrauen, bekannte Gesichter, bekannte Melodien. Diese Vertrautheit ist für ein Baby erst mal das Wichtigste. Kann es sich seines Zuhauses sicher sein, lässt sich die Welt ganz entspannt entdecken.
Und was es da alles gibt, Buntes, Graues, Hartes, Weiches, Warmes, Kaltes, Lautes, Leises, Eckiges, Rundes, Angenehmes, Unangenehmes. Gute Spielsachen heißen das Kind mit angenehmen Erfahrungen willkommen. Ein lächelndes Gesicht der Puppe, ein kuschelig weiches Schmusetuch, eine sanft klingende Rassel. Ihr Kind wird alles, wirklich alles so gut es geht mit Händen und Mund erkunden. Es könnte ja gut schmecken. Bitte halten Sie kleine, verschluckbare Gegenstände außer Reichweite eines Babys.
Spielen und Fördern
Spielzeug macht Spaß, das hat das Kind gelernt. Als Eltern haben Sie Gelegenheit, den Spieltrieb und den Entdeckerdrang mit der Förderung verschiedener Fähigkeiten Ihres Kindes zu verbinden. Fädelspielzeug fördert die Feinmotorik, mit einem Stapelturm lassen sich prima Farben und Formen zuordnen, bei Memory- oder Dominospielen wird erstmals die Konzentrationsfähigkeit auf die Probe gestellt. Versuchen Sie nicht, den pädagogischen Gedanken über das Spielerische zu stellen. Macht das Spiel keinen Spaß, wird Ihr Kind das Spielzeug nicht länger beachten.
Kinder spielen gern die Welt, die sie umgibt, nach. Kinder kaufen und verkaufen im Kaufmannsladen, in ihrer Puppenküche können sie nach Herzenslust kochen und backen. Auch mal kleckern, macht nichts; und die Erwachsenen reden nicht dauernd rein. Kinder verkleiden sich gern und schlüpfen in andere, gern auch größere und stärkere Rollen. Aus Paul wird ein Ritter und aus Paula eine Fee, oder umgekehrt.
Die Vielfalt auf dem Spielwaren-Markt kennt scheinbar keine Grenzen. Warum auch, unsere Fantasie und unsere Lust auf Spielsachen ist ja auch grenzenlos.








