Kubb (Schwedenschach) Spielregeln

05.09.2011 11:34

KubbStartaufstellung

Kubb ist ein altes Spiel, das gerade neu entdeckt wird. Kubb (nicht Kupp!) ist an kein Alter gebunden, es können bis zu 12 Personen mitspielen und es verbindet Spaß mit Bewegung an der frischen Luft. In Deutschland ist es auch als Schwedenschach oder Wickingerschach bekannt.

Kubb ist ein Mannschfts-Spiel. Die Spielregeln sind so einfach, dass man nach einer Proberunde das Spiel verstanden hat. Jedes Mannschaft besteht aus 1 bis 6 Spielern, die versuchen, die Kubbs (Holzklötze) der gegnerischen Mannschaft umzuwerfen. Die Mannschaft, die zuerst alle Kubbs der anderen Mannschaft und abschließend den König in der Mitte des Spielfeldes getroffen hat, gewinnt das Spiel.

Die Feldgrösse beträgt 5 x 8 Meter oder 8 x 10 Meter und wird mit den vier Eckstäben abgesteckt. An beiden Grundlinien werden jeweils 5 Kubbs aufgestellt, wobei die Abstände zwischen den Kubbs einigermassen gleich sein sollten. In die Mitte des Feldes steht der König.

Der Spielbeginn

KubbQuerwerfen ist nicht erlaubt

Zuerst wird ermittelt, welche Mannschaft das Spiel beginnt. Die Mannschaften stellen sich an ihren Grundlinien auf und werfen je ein Wurfholz so dicht wie möglich an den König. Wer dichter dran ist, beginnt das Spiel. Natürlich darf der König nicht umgeworfen werden. Ein Wurfholz wird von unten geworfen und an einem Ende gehalten. Es ist nicht erlaubt, das Holz quer zu werfen oder kreiseln zu lassen.

Die erste Mannschaft beginnt das Spiel und versucht, mit den 6 Wurfhölzern die 5 Kubbs auf der gegnerischen Grundlinie umzuwerfen. Wenn sie es beispielsweise schafft zwei Kubbs umzuwerfen, setzt die andere Mannschaft das Spiel fort. Die zweite Mannschaft wirft jetzt zuerst die zwei umgefallenen Kubbs in die Spielhälfte der ersten Mannschaft. An der Stelle wo sie liegen bleiben, werden diese aufgestellt. Diese Kubbs sind jetzt Feldkubbs.

Der weitere Spielverlauf

Berühren sich zwei der geworfenen Feldkubbs , werden diese beiden übereinander gestellt. Landet ein Kubb nicht in der gegnerischen Hälfte, wird der Wurf wiederholt.

Jetzt muss die zweite Mannschaft die soeben geworfenen Feldkubbs umwerfen, wenn dann noch Wurfhölzer übrig sind, sind die Kubbs auf der Grundlinie umzuwerfen. Sollte versehentlich ein Kubb auf der Grundlinie zu früh umgeworfen werden, wird dieser wieder aufgestellt. So wiederholt sich das Spiel, bis alle Kubbs in der Hälfte einer der beiden Mannschaften liegen. Dann darf die andere Mannschaft den König umwerfen und hat das Spiel gewonnen.

Schafft es jedoch eine Mannschaft nicht, alle Kubbs im gegnerischen Feld umzuwerfen, so wird die Grundlinie für die andere Mannschaft bis zu dem vordersten Feldkubb vorverlegt. Da in so einem Fall die Wurfhölzer nicht mehr so weit geworfen werden müssen, ist diese Spielsituation nicht selten eine Vorentscheidung des Spiels. Aber Achtung! Sollte der König durch ein Wurfholz oder duch einen Kubb vorzeitig umgeworfen werden, ist das Spiel sofort verloren.

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