Fahrzeuge - Kinder in Bewegung
26.02.2009 21:22
Dreirad
Der Drang, sich mit Fahrzeugen möglichst komfortabel und schnell fortzubewegen, ist schon bei Kindern sehr stark ausgeprägt. Es gibt für Kinder jeden Alters ein passendes Fortbewegungsmittel. Diese sind aber nicht einfach Mittel zum Zweck, sondern lassen Ihr Kind die Welt mit anderen Augen sehen und entdecken.
Vier Räder
Sobald Ihr Kind laufen gelernt hat, wird es sich nach neuen Zielen umsehen. Auf eigenen vier Rädern die Welt zu entdecken ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung Ihres Kindes. Wir freuen uns darüber, dass es seine motorischen Fähigkeiten wie Gleichgewichtssinn und Geschicklichkeit allgemein weiterentwickelt. Für das Kind selbst bedeutet es einen großen Schritt hinaus in die weite Welt, endlich schneller unterwegs...
Das erste Fahrzeug, auf dem Ihr Kind unterwegs ist, kann ein Rutscher sein. Ein Rutscher oder Rutschauto oder Babyrutscher ist ein kaum mehr als ein Sitz mit Rädern dran. Das Kind muss noch nicht mal richtig laufen können, mit dem Rutscher kommt es schon zurecht. Meist klappt das Rückwärtsfahren am Anfang besser, schließlich braucht es nur die Beine auszustrecken, irgendwas passiert schon. Vorwärtsfahren oder gar Lenken sind die nächsten Stufen. Rutschfahrzeuge gibt es in den verschiedensten Formen. Das bekannteste ist sicherlich das Bobby Car, praktisch und robust. Es gibt jedoch auch ausgefallenere Modelle aus Holz, z.B. Rutschtiere.
Drei Räder
Das Dreirad haben wir alle als klassisches Kinderspielzeug in Erinnerung. Die Funktionsweise ist einfach: Das Vorderrad wird gelenkt und per Pedal angetrieben. Es ist sehr wendig und man kann damit schon ordentliche Geschwindigkeiten erreichen. Aber das Dreirad-Fahren ist nur von kurzer Dauer, schnell ist das Kind zu groß dafür. Gute Dreiräder werden deshalb nicht selten mehrfach "vererbt".
Zwei Räder
Ist das Kind ungefähr zwei Jahre alt, ist es Zeit, an ein Laufrad zu denken. Im Vergleich zum Laufrad was alles andere Kinderkram. Achten Sie beim Kauf eines Laufrades auf die Verarbeitung. Auf keinen Fall darf das Laufrad irgendwelche scharfen Kanten haben, auch sollte die Lenkung so konstruiert sein, dass die kleinen Finger nicht dazwischen passen. Laufräder gibt es aus Aluminium und aus Holz in großer Auswahl, wobei Preis und Qualität stark variieren können.
Ihr Kind sollte beim Sitzen auf dem Laufrad mit beiden Füßen sicher auf der Erde stehen können. Ist es noch zu klein, warten Sie noch ein bisschen. Später ist ein Laufrad von Vorteil, bei dem sich die Höhe des Sitzes stufenlos und ohne Werkzeug einstellen lässt. Sie werden das zu schätzen wissen, wenn Sie mit dem Laufrad unterwegs sind. Luftbereifung und ein geposterter Sitz erhöhen den Komfort. Das Laufrad wird Ihr Kind zwei bis drei Jahre begleiten, danach wird es ohne viel Mühe auf das Fahrrad umsteigen.



